Mache Musik seit ich 13 bin, schreibe seit ich 2 Akkorde konnte ... ;)
Hatte niemals Unterricht und weil ich mehr als 40 x den Wohnort wechselte, konnte ich nie tiefere Kontakte aufbauen. Dennoch durfte ich ganz tolle Musiker kennenlernen, hatte geniale Jams und auch geile Auftritte.
Seit ich allerdings hier in Lahr gestrandet bin, läuft nicht mehr viel. Die Mentalität der Leute ist schwierig.
Ich wurde von oben herab belächelt, meine Musik wurde als "primitiv" UND als "zu kompliziert", "zu verspielt", "nicht bodenständig" etc. bezeichnet.
Auf alle meine Giganfragen (sehr viele!) seither nur Absagen, jetzt ist es mir schnuppe.
Ich mache einfach weiter und wenn es sein soll, werden die richtigen Leute meine Sachen hören, damit wir dann gemeinsam endlich wieder raus können.
Ich bin mir sicher, es genügt, wenn irgendwer (für die Leute hier) "Seriöses" kommt und den Wert meiner Mucke erkennt und dies auch sagt, um die Türe zu öffnen. Hinter der scheinbaren Ignoranz und Arroganz steckt sehr viel Unsicherheit und Angst, wohl auf beiden Seiten.
Schade, aber die Mutigen sind leider in der Minderheit...
Nun, was soll's? Ich nehm's locker, aber werde nicht aufgeben, aiuch wenn ich oft kurz davor stand.
Berufliches Profil
Kein straight act! Musik ist zentral, aber die theoretische Seite ist mir fremd. Von daher ist mein Werdegang von hoher musikalischer Aktivität in den 80ern und frühen 90ern gekennzeichnet, dann fand ein Cut des bisherigen Lebenstils statt und Umzug in die Provinz. Seither habe ich musikalisch die Füße nimmer auf den Boden bekommen, was wohl auch daran liegt, dass ich mich den Strukturen hier nicht anpassen kann. Open End...