Die Liebe zum Rhythmus war schon immer da - auch als klassischer Geiger zwischen 6 und 16 hatte ich Hummeln im Arsch. Zu Schulzeiten begann ich als Schlagzeuger in einer Band, über die sich inzwischen der gnädige Schleier des Vergessens gelegt hat, und spielte in einer Big Band.
Daraus kristallisierte sich [blu:]: Wir mixten deutschen Sprechgesang mit Bläsern Marke Jazzkantine, aber deutlich poppiger, nannten das Ganze Hip Jazz Pop, gingen live gut nach vorne, spielten auf einmal 40 Festival- und Clubgigs im Jahr und leckten Blut. Irgendwann ging es mit dieser Band nicht weiter - der Hunger aufs live spielen treibt mich jedoch bis heute an.
Musikalisch bewegte ich mich von Hip Hop Grooves in Richtung geraderer Pop/Rock-Rhythmen und knalliger Elektrobeats, aber immer mit durchsichtig und auf den Punkt. Musik braucht Platz, Pausen und Präzision um zu knallen - und das ist genau der Grund, warum ich im Studio oder auf der Bühne auf meinem Hocker schufte - um abzugehen und Ärsche zu schwingen!
Weitere Stationen: Immernachts (Pop), Radio Suu (Hip Hop), She's All That (Electro), Unterwasser (Pop), Combat Singers (Alternative Rock), Sons of the Lighthouse (Folk Rock)