Bio/Info
Wer – wie wir – in einem Haushalt mit einer amtlichen Rock ´n´ Roll-Plattensammlung (von Chuck Berry, Elvis, Johnny Cash, den Beatles über MC5, Stooges, Ramones, bis hin zu Nirvana, Gluecifer, The Hellacopters und The Hives) aufgewachsen ist, kann gar nicht anders als irgendwann selbst zum Instrument zu greifen: Adrenalinaustoß macht eben süchtig!
Um dieses Verlangen nach Glücksgefühlen zu stillen, strapazieren wir, die Brüder Franz und Wenzel, zuerst zu zweit, dann ab Februar 2005 mit unserem Kumpel Max, und jetzt seit August 2008 mit Jochen die Trommelfelle unserer Umwelt mit einer explosiven Mischung aus Punk/Rock’n’Roll und haben mittlerweile schon etliche Gigs in Oberfranken und weit darüber hinaus gespielt. Nach einigen Open Airs/Festivals wie z.B. Waldstock (’06), (...) Mehr anzeigenRockin’ Bayreuth (’05 & ’06), dem Bayreuther Kneipenfestival (’04 & ’05) dem o27 Kunstkeller Open Air (’08) und Kneipen-/Clubgigs in ganz Bayern (Bayreuth, Bamberg, Fürth, Nürnberg, Ingolstadt, usw.) ging es 2009 richtig zur Sache: Im Frühjahr spielten wir unsere erste – acht Gigs umfassende – Tour im heimischen Oberfranken (u.a. im Live-Club Bamberg, im Nepomuk in Altenkunstadt oder auch im Jungen Theater Forchheim) im Rahmen von „Rock in Oberfranken“. Mehr als 20 weitere Gigs sollten 2009 noch darauf folgen: So räumten wir zum Beispiel beim Ermi-Newcomerfestival im E-Werk, Erlangen, den ersten Platz von 16 Bands ab und waren auf Festivals und in Clubs/Kneipen von Nürnberg bis Erfurt zu Gange. Dabei erregten wir u.a. das Aufsehen von TV Oberfranken (kurze Dokumentation), Radio Galaxy & UniVox Bamberg (Interviews) und sogar von der texanischen Radiostation KOOP Austin FM 91.7, bei der mehrmals unser Song „Rock’n’Roll Survivor“ zu hören war. 2010 geht es nun auch über die deutschen Grenzen hinaus nach Rennes zum European Pop and Rock Festival.
In den fünf Jahren Bandgeschichte teilten wir die Bühne u.a. schon mit internationalen Größen wie King Khan and his Shrines (Kanada/Deutschland), den Columbian Neckties (Dänemark, O-Ton des Sängers Jeppe Bülow Sørensen: „You’ve been the best support act on our tour“), Kometa (Finnland), The Movements (Schweden), den Go Faster Nuns (Deutschland) und den Nightingales (Finnland).
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Bandmitglieder
Diskographie
Interview
Wann und wie habt ihr angefangen gemeinsam zu musizieren?
Begonnen hat alles 2004. Zunächst haben wir, die Brüder Wenzel und Franz, zu zweit einfach ein bisschen im Proberaum unseres Dads gejammt, ehe dann Anfang 2005 unser ehemaliger Bassist Max dazu gestoßen ist. In der Konstellation haben wir dann bis Mitte 2008 zusammen musiziert, ehe Max ausgesteigen musste, weil er für ein Jahr nach Spanien gezogen ist. Nach einem Ersatz mussten wir uns aber eigentlich nicht wirklich umschauen, denn es kam nur unser langjähriger Kumpel Jochen für den Job in Frage. Wir, The Hatchets, sind also Jochen, Wenzel und Franz.
Was ist das Besondere / Eigene an eurer Musik?
Das ist selber immer schwer zu sagen, weshalb wir hier mal kurz einen Zeitungsartikel aus den Fürther Nachrichten zitieren wollen:
"Ohne Umschweife rocken die Jungs, was das Zeug hält. Verspielte Intros, ausufernde Gitarrensoli oder Effekthascherei überlassen sie anderen. Das Trio wandelt zwar keineswegs auf neuen Pfaden, doch seine wild-rotzige Mischung aus 77er Punkrock, Rock ’n’ Roll und Powerrock strotzt vor Spielfreude. Der Tempomat steht von Beginn an auf Vollgas, ohne dass die Musikalität dabei verloren geht. Die Wipers lassen hier ebenso grüßen wie die Stooges, Vibrators, Clash oder die Hellacopters."
Welche Liveclubs könnt ihr aus Musikersicht empfehlen? Warum?
In Bayreuth war bis vor einem Jahr das Podium sehr zu empfehlen: Sehr gute Konditionen, optimale Raumgröße und nettes Personal. Leider gab es dort einen Besitzerwechsel und nun schaut das Ganze eher schlechter aus…
Außerhalb von Bayreuth ist der o27-Kunstkeller (Fürth) unser absoluter Lieblingsclub. Auf der einen Seite, weil wir dort selber schon ein paar richtig geile Shows spielen durften, und auf der anderen, weil dort immer wieder richtig geniale Bands auftreten, für die es sich einfach lohnt, auch als Zuschauer die Reise nach Fürth anzutreten.
-> www.kunstkeller-o27.de
Wo würdet ihr nie wieder auftreten? Warum?
Es gibt zwar 1-2 Ausnahmen, aber grundsätzlich würden wir jederzeit wieder überall auftreten, wo wir schon mal spielen durften.
Wer ist euer prominentester Fan?
Auch wenn das jetzt abgedroschen klingt: Grundsätzlich ist es uns eigentlich ziemlich egal, wer unser Fan ist. Aber um die Frage zu beantworten: Unser prominentester Fan ist wohl die texanische Radiomoderatorin der Sendung „Rock’n’Roll Pest Control“ auf KOOP Radio 91.7 fm, Texas. Die Dame hat unser Lied „Rock’n’Roll Survivor“ einige Male in ihrer Sendung neben Größen wie Motorhead oder Stooges gespielt. Darauf sind wir sehr stolz.
Auf welchen Fan wärt ihr so richtig stolz? Warum?
Wie schon gesagt: Wir freuen uns über jeden Schulterklopfer und postiven Kommentar (auf Myspace & Co.), aber es ist natürlich immer schön, wenn man für die eigene Musik Lob von Leuten bekommt, auf deren Musik man selber steht (bei uns wären das so Leute wie Iggy Pop oder Scott Morgan).
Was sind eure Lieblingsbands?
Puh, da gibt es viele, v.a. weil wir nicht nur Rock’n’Roll hören, sondern auch Country oder Reggae. Dennoch einige Beispiele: Von den alten Hasen natürlich The Ramones, The Clash, MC5/Wayne Kramer, Iggy and the Stooges, The Who, Beatles, Johnny Cash, Bob Dylan, Neil Young, The Saints, The Dictators, Chuck Berry, AC/DC, New Christs, Radio Birdman und viele mehr. Von den neueren Sachen The Peepshows, Gluecifer, The Hives, The Hellacopters, Green Day, Oasis, The Dirtbombs, Flaming Sideburns, M.O.T.O. Am meisten haben uns aber wohl die grandiosen WEAK WILLIES (www.myspace.com/weakwillies) beeinflusst: Ohne sie hätten wir wahrscheinlich nur sehr wenig Ahnung von guter Musik (und wir hätten auch keinen Proberaum ;) ).
Welche Alben sehen nie das Innenleben eures CD-Players?
Jochen und ich waren gemeinsam auf der Schule. Als wir einmal in der Kollegstufe im Musikunterricht Richard Wagners "Meistersinger" in voller Länge lauschen MUSSTEN, haben wir uns geschworen: NIE WIEDER! Nicht, dass wir klassische Musik an sich schlecht finden, aber das haben wir nicht wirklich gepackt.
Seid ihr ganz zufrieden mit eurem aktuellen Songmaterial? Arbeitet ihr an neuem? Was wird anders?
Viele würden jetzt wohl schreiben: „Wir versuchen uns immer zu verbessern, man kann nie zufrieden sein.“ Im Grunde genommen haben sie da schon recht und natürlich versuchen auch wir uns immer weiter zu verbessern. Aber mit den meisten unserer aktuellen Songs sind wir eigentlich sehr zufrieden. Das zeigt sich schon daran, dass wir manche schon seit gut 5 Jahren spielen und sie immer wieder gut beim Publikum ankommen, aber uns selbst auch immer noch jede Menge Spaß machen. Natürlich arbeiten wir aber auch an neuem Material, v.a. für unser kommendes Album.
Wie würde der Titel eurer Bandbiografie lauten?
In Anlehnung an unseren Song „I feel Hey!“, bei dem es darum geht, das Leben, wenn es denn geht, möglichst zu genießen, würden wir wohl über uns und die Musik in einer Biographie schreiben: „All along the way, we’ve felt Hey!“
Mit welchen Bands würdet ihr euch am ehesten in eine Schublade stecken lassen?
Naja, wohl am ehesten mit den Bands, die unsere Vorbilder sind und an deren Musik wir uns orientieren (siehe die Liste oben).
Wo und mit wem würdet ihr am liebsten einmal auftreten?
Auch hier gilt: Natürlich mit unseren musikalischen Vorbildern. Da es aber viele der Bands gar nicht mehr gibt, wohl am ehesten mit den Hives oder M.O.T.O.
Was war bislang euer größter Erfolg?
Da gibt es zwei: Auf der einen Seite den Gewinn des RIO-Contests im Herbst 2008 und die damit verbundene Tour durch Oberfranken, auf der anderen den ersten von fünfzehn Plätzen beim ERMI-Newcomerfestival im E-Werk in Erlangen. Eigentlich wussten wir bis kurz vor Konzertbeginn gar nicht, dass es sich um einen Wettbewerb gehandelt hat und deswegen war es natürlich für uns im Nachhinein umso schöner, dass wir das Ding gewonnen haben.
Wo und wann habt ihr euren besten Gig gespielt?
Das ist schwer zu sagen, da wir eigentlich viele, richtig coole Shows hatten. Ein Gig, könnte man sagen, war aber am wegweisendsten: Unser erster Auftritt bei Rockin’ Bayreuth 2005 vor ca. 500 Leuten. Das war erst unser viertes Konzert überhaupt und das Publikum hat uns sehr gut angenommen und mit uns zusammen gefeiert. Ab da an wussten wir, dass unsere Musik zumindest einigermaßen taugt und sind seitdem entsprechend selbstbewusst auf der Bühne.
Wo und wann ging alles total schief?
Da gab es schon einen Gig... Man nehme eine halbe Stunde Soundcheck mit einem total unfähig-akribischen „Soundtechniker“, entschließe sich deswegen dann ohne Monitorboxen aufzutreten, spiele danach zwei Lieder, um anschließend durch schmorende/brennende Kabel der PA-Anlage wieder für 15 Minuten unterbrochen zu werden und habe daraufhin nur noch Zeit für drei der ursprünglich 12 geplanten Lieder und mixe das ganze mit einer Prise Prüfungsstress und Bandcontest. Heraus kommt ein „unvergesslicher“ Abend ;).
Wann würdet ihr sagen "Wir haben es geschafft?"
Der erste Schritt auf der „Wir haben es geschafft“-Leiter wäre wohl dann getan, wenn wir regelmäßig, d.h. mindestens jede zweite Woche, überall in Deutschland Gigs hätten und die Leute auch tatsächlich zu unseren Konzerten kommen. Wenn das geschafft ist, reden wir weiter...
Wie ist eure Meinung zu BAckstage PRO? Was müsste eurer Meinung nach die ideale Plattform im Netz bieten?
Regioactive ist v.a. in Sachen Booking, Kontakte und Rat in Bezug auf das Musikbusiness aller erste Sahne. Am besten wäre aber wohl eine Mischung aus Myspace und Regioactive - quasi riesige Community mit großer Bandfreundlichkeit vereint.
Auf welchen Internetplattformen seid ihr sonst noch vertreten? Welche nutzt ihr bevorzugt und warum?
Myspace, weil es einfach gut zu handhaben ist und eine riesige Community besitzt.
Weiterhin Studivz, Facebook und Youtube.