Bio/Info
Luftige, prägnante Gitarren-Echos, gepaart mit solidem Bass- und Drumsfundament, verfeinert durch Soundscapes und Gesang – das ist red hill. Der Stil von red hill bewegt sich zwischen Alternative, Instrumental, Progressive Rock, Psychedelic, Rock bis hin zu Americana. Eine sehr breit gefächerte Stilbeschreibung,
möchte man meinen, doch wird dem Hörer des aktuellen Albums oder beim Konzert schnell klar, dass hier eine Formation am Start ist, die mit herkömmlichem Schubladendenken nicht unbedingt zu beschreiben ist. red hill aus dem Raum Simmern (Hunsrück) gründeten sich 2009. Den einzigartigen Stil hat die Band von Beginn an kreiert und durch Konzerte und Studioaufenthalte kontinuierlich weiterentwickelt. Der Stil: Hymnische, sphärische Songs, mal melancholisch, mal verspielt – (...) Mehr anzeigenjedoch immer mit Wiedererkennungs-Charakter. Die Performance der drei Männer ist sehr energiegeladen und lässt kaum einen Festival- oder Konzertbesucher ruhig, geschweige denn ohne Kopfnicken auf der
Stelle stehen. Sehr direkt und persönlich berührt die Musik den Hörer.
Hannoversche Allgemeine, 06. Februar 2010:
"Grandezza - aber laut bitte! Play that music loud!, steht auf der Rückseite des Covers. Und wirklich: Zu leise gehört macht die Musik nur halb so viel Spaß. Schon bei "Over me", dem ersten Titel der Debut-CD des deutschen Trios "Red Hill" muss der
Schlagzeuggroove richtig aus den Boxen schieben. Und die wunderbar luftigen, prägnanten E-Gitarren-Echos müssen geradezu durch den Raum fliegen. Red Hill aus dem Hunsrück setzt auf Druck, Atmosphäre und Kreativität im Umgang mit Klangfarben. Klaus Michel … hat an der Gitarre einen echten Personalstil entwickelt. Faszinierend, mit welcher Intensität und mit wie wenig Tönen Michels Solo in "Sundown" den Song vorantreibt. Und immer wieder streut er Slides, Feedbacks und Echoeffekte ein, um das ansonsten sparsame Gerüst von Bass, Schlagzeug
Gitarre, Gesang und ein wenig Keyboards auszuschmücken. Michels Verehrung von U2 und deren langjährigen Produzenten Daniel Lanois ist (beispielsweise in "Say:Save!" und auch "Aurelia") unüberhörbar, dennoch ist sein Spiel überaus eigenständig. Zusammen mit Tim Greiner, Schlagzeug, und Kay Zingler, Bass, erschafft Michel (der auch singt und ein wenig Keyboard spielt) einen ebenso eigenwilligen Bandsound.
"November City" etwa, mit seinem sich allmählich auftürmenden Intro, dem wehmütig-schleppenden Rhythmus und der dem Song innewohnenden Grandezza ist ein Song, den U2 sicher gerne geschrieben hätte. Überhaupt ist Red Hill die ideale Vorgruppe von Bono & Co: verwandt, aber doch ganz anders. Ob Bono das weiß?
Vermutlich nicht."
Gitarre & Bass, März 2010:
"Klaus Michel, bekannt von der wunderbaren Band Tunes For The Takin´ hat immer wieder nebenher, zwischendurch und parallel an anderen Projekten gearbeitet. Für Red Hill hat sich der Gitarrist, Pedalsteeler, Keyboarder und jetzt auch Sänger mit Tim Greiner (dr/kb/sax) und Kay Zingler (b) zusammengetan und mit "Three" ein Album eingespielt, bei dem viele sehr bekannte Kollegen glücklich wären, wenn sie so etwas zustande bringen würden: Sphärische, sensible Midtempo-Hymnen, cleane Gitarren in weiten Räumen, melancholische in wunderbaren Soundscapes - das alles
bestimmt diese Musik und hat ein ganz besonderes Flair. Ein beeindruckendes Album für Fans von Floyd und Frusciante, mit großen Songs und eigenwilligen Gitarrenparts. Elf Punkte von zehn erreichbaren!"
regioactive.de, 17.12.2011:
"Alles schon mal gehört, aber noch nicht so: Red Hill beherrschen die Kunst der richtigen Melange. Während der Opener dem Hörer anfangs noch ein klassisches
Rockriff anbietet, zeigt das elegant schräge Gitarrensolo im letzten Drittel des Songs an: Für 08/15 sind Red Hill, die sich 2009 gegründet haben und im gleichen Jahr ihr
Debüt Three vorlegten, nicht zu haben. Das Trio aus dem Raum Simmern (Hunnsrück) verheimlicht aber auch keinesfalls die prägenden Einflüsse: Stilistisch spielen sich die Songs auf Joy zwischen Classic-, Indie-, Folk- und Art-Rock ab. Von Bands wie Pink Floyd, alten Rockgrößen und US-Folk/Alt.Country-Bands wie Wilco entlehnt sich das
rockig progressive Element und Klangbild in Red Hills Musik, die Würze kommt durch Grooves, die stellenweise an die Klassiker der Kanadier King Cobb Steelie erinnern
sowie durch Brüche in den Arrangements, die gemessen am Wagnis auch auf mancher Pavement-Scheibe zu finden sein könnten. Der Kleister, der für die Homo-
genität bei Red Hill sorgt, sind einerseits der Gesang, dem die Suche nach der passenden und gleichsam eingängigen Melodie hervorragend gelingt, ... andererseits ist es die Gitarrenarbeit, die neben besagten Riffs jederzeit auch zu einer filigranen Überraschung fähig ist.
Wertung: ++++“
Gitarre & Bass, Februar 2012:
"… Frontman Klaus Michel (g/voc) hat gemeinsam mit Tim Greiner (dr) und Kay Zingler (b) ein Trio am Start, das absolut vielseitig ist. Ich höre U2, Daniel Lanois, im ersten Track eine Prise Nirvana, gelegentlich etwas Bowie, Beatles … was eigentlich nur heißt: starke Melodien, runde Songs klassischen Formats, aber auch anspruchs-
volle und klanglich vielschichtige Arrangements und Sounds & Samples aus der Jetztzeit. JOY ist ein musikalischer Trip, der bei so abgefahrenen Tracks wie „Mr. MoJOY“ auch schon mal fast schmerzhaft ist, um sich aber schon mit „Next Time“ cool rauszurocken, um in „C.O.L.D.“ Sehnsucht zu erzeugen oder in „By The Sea“ die absolute Leichtigkeit zu zelebrieren. Ausdruckskraft, Intensität, Farben – das ist schon eine ganze Menge, wenn es um Musik geht. Dieser Hügel ist bunt.“
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Bandmitglieder
Klaus Michel
Vocals/Gesang, Gitarre, Steel Guitar, Keyboards
Diskographie
Interview
Wann und wie habt ihr angefangen gemeinsam zu musizieren?
Ja, das war so 2005. Der Kay zog mit seiner Familie nach Keidelheim. Er spielte da schon in anderen Bands und man kannte sich schon vom Sehen. Es dauerte dann noch ca. 3 Jahre, bis Klaus und Kay beschlossen, einfach mal zusammen zu jammen. Da war dann gleich klar. Hier hat der Topf den Deckel gefunden. Fehlten nur noch die Zutaten, um das Ganze perfekt zu machen. Der Tim kam relativ schnell dazu, erst nur mit Programmings, Keys und Sax. Nach ein paar Monaten war die Dreier-Combo Red Hill dann geboren, als unser damaliger Drummer uns verließ und Tim den Part auch noch übernahm. 2009 haben wir dann unser Album THREE aufgenommen und produziert.
Was ist das Besondere / Eigene an eurer Musik?
Sehr tief gehende, dynamische Melodien. Eingängig und doch eigenständig und auf jeden Fall mit einmaligem Wiedererkennungswert. Die Kombination der drei Kreativköpfe machts halt.
Welche Liveclubs könnt ihr aus Musikersicht empfehlen? Warum?
Rangierbar in Flörsheim:
Alter Lokschuppen, zum Live-Club umgebaut. Zwar klein, aber eine super Akkustik und ein Top-Team.
Goldene Krone in Darmstadt:
Ein toller laden mit Kultfaktor. Cooler Saal mit riesen Bühne und guter Akkustik.
Wo würdet ihr nie wieder auftreten? Warum?
Gerbers Cafe in Ginsheim-Gustavsburg:
Schlechte Organisation, schlechte Versorgung der Musiker, schlechte Akkustik, mittelmäßige PA.
Wer ist euer prominentester Fan?
****** ******
Auf welchen Fan wärt ihr so richtig stolz? Warum?
David Bowie vielleicht? Oder lieber Helge Schneider?
Was sind eure Lieblingsbands?
Daniel Lanois, Mark Lanegan, U2, Coldplay, Silversun Pickups, Pink Floyd, Deftones, Portishead
Welche Alben betrachtet ihr als legendär?
Mark Lanegan - Bubblegum
Pink Floyd - The Wall
Welche Alben sehen nie das Innenleben eures CD-Players?
Alles von den Scorpions
Seid ihr ganz zufrieden mit eurem aktuellen Songmaterial? Arbeitet ihr an neuem? Was wird anders?
Ja sind wir, ja sind wir. Es wird ein wenig schneller, rauher - aber immer noch RED HILL.
Wie würde der Titel eurer Bandbiografie lauten?
Spätzünder
Mit welchen Bands würdet ihr euch am ehesten in eine Schublade stecken lassen?
Na ja, is ziemlich schwierig, selbst Vergleiche zu ziehen. Am ehesten würde es die Mischung folgender Bands treffen:
Daniel Lanois (wobei Daniel ja schon sehr unterschiedliche Sachen gemacht bzw. produziert hat), Mark Lanegan, U2, Coldplay
Mit welchen Bands würdet ihr euch auf keinen Fall vergleichen?
Scorpions
Wo und mit wem würdet ihr am liebsten einmal auftreten?
Live Music Hall mit Coldplay
Was war bislang euer größter Erfolg?
Support-Jobs für Smokestack Lightnin' und für Blackmail
Wo und wann habt ihr euren besten Gig gespielt?
Rangierbar in Flörsheim, da hat einfach alles gestimmt. Wir waren geil, die Leute waren geil, die Location war (ist) geil - Alles geil.
Wo und wann ging alles total schief?
Na ja, das war dann wohl im Circus Maximus in Koblenz. Da haben wir vor 15 Leuten gespielt, mussten Getränke, Essen und Miete zahlen. Das tat weh.
Wann würdet ihr sagen "Wir haben es geschafft?"
Wenn wir einen Tourbus mit Fahrer (und Bier, Chips und Playstation) gestellt bekommen, mit dem wir dann kreuz und quer durch Europa touren können.
Wie ist eure Meinung zu BAckstage PRO? Was müsste eurer Meinung nach die ideale Plattform im Netz bieten?
Ein absolut überzeugendes Konzept, das mit genau den Tools aufwartet, die man als Künstler benötigt.