Bio/Info
Steig ein, die Reise geht weiter: Love Sees No Color veröffentlichen am 24. April 2011 ihr erstes Album „Between Human and Masquerades“. Dabei spricht der Titel des Longplayers nicht bloß für die vielen Facetten in uns Menschen, sondern auch für die Vielschichtigkeit der Frankfurter Band: Mal laut, mal leise, mal dreckig, mal clean, ob zum mitsingen, mittanzen oder einfach zum mitrocken – Love Sees No Color nimmt seine Hörer mit auf einen Trip durch zehn Songs von Alternative über Punkrock bis hin zu Electro und Pop.
Mit an Bord sind diesmal auch Gastmusiker: Valentina Trovato von Pillow Fight Club und Falko Eckey von Amegaphon, Ex-Ferox.
Im Juli 2009 haben Love Sees No Color die Stille gebrochen: Die Veröffentlichung der restlos ausverkauften 6-Track-EP „Break the Silence“ (...) Mehr anzeigenhat Love Sees No Color den Weg zu einer regional etablierten Band geebnet. Zahlreiche Gigs und Supports für internationale Bands wie Wintersleep aus Kanada, The Sea aus England oder Waines aus Italien. Gigs auf Festivals mit Itchy Poopzkid oder 2raumwohnung. Airplays und Studiosessions auf hr3, YouFM oder RadioBob. Das alles sind nur wenige Zwischenstopps auf einer Reise, die Du Dir nicht entgehen lassen solltest!
Schnall Dich an!
Love Sees No Color sind Tristan Boguslawski (Vocals, Gitarre), Stefan Herber (Gitarre, Synth) und Dave Herschel (Bass, Vocals).
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Bandmitglieder
Diskographie
Interview
Wann und wie habt ihr angefangen gemeinsam zu musizieren?
Dave: Wir kennen uns alle schon seit Jahren. Zum einen, weil wir alle aus der selben Ecke kommen. Zum anderen, von unseren vorherigen Bands, die sich öfters mal die Bühne geteilt haben. Tristan hatte mich letzten Sommer angehauen, ob ich denn Lust hätte etwas neues zu starten. Er und Chris haben zu dem Zeitpunkt Verstärkung am Bass gebraucht. Als wir zu dritt das ersten Mal geprobt hatten, fehlte noch eine zweite Klampfe und Stefan ist zu uns gestoßen. Im August 2008 waren wir dann komplett.
Was ist das Besondere / Eigene an eurer Musik?
Stefan: Gute Frage. Es ist wohl keine Schande poppig zu klingen, auch wenn man im eigentlichen Sinne eine Rockband ist. Außerdem scheuen wir uns nicht elektronische Elemente mit einfließen zu lassen und neben rockigen Sounds, trotzdem eingängig oder vielleicht auch tanzbar zu sein. Ich denke das ist das besondere an unserer Musik: eine Rockband, die auch mit Melodien im Ohr bleibt.
Was sind eure Lieblingsbands?
Tristan: Blink182, Fall Out Boy, Mayday Parade... eigentlich alles was in Richtung Punkrock geht.
Dave: Grundsätzlich alles, was nicht gecastet ist. Nein im ernst: nichts spezielles. Hauptsächlich viel Rock und Metal.
Stefan: Eigentlich wenig rockiges, außer vielleicht die White Stripes, Black Rebel Motorcycle Club, die Pumpkins, ein bisschen Indie wie The Kills oder die Yeah Yeah Yeahs. Ansonsten mehr "elektronische" Sachen wie Portishead, Depeche Mode, Björk, Massive Attack. Außerdem liebe ich Radiohead.
Seid ihr ganz zufrieden mit eurem aktuellen Songmaterial? Arbeitet ihr an neuem? Was wird anders?
Tristan: Wir haben letztes Jahr unsere erste EP, mit dem Titel „Break The Silence“ aufgenommen und im Juli veröffentlich. Mit dem Material sind wir mehr als zufrieden. Die Platte deckt gut unsere musikalische Bandbreite vom Anfang ab: von Punkrock, bis Pop über einen Hauch von Elektro. Zur Zeit sind wir im Studio und nehmen unser erstes Album auf, dass dann im November Premiere feiern dürfte. Im Vergleich zur EP entdeckt der Hörer hoffentlich eine Weiterentwicklung im Sound und in der festigung des eigenen Stils.
Mit welchen Bands würdet ihr euch am ehesten in eine Schublade stecken lassen?
Dave: Eigentlich möchten wir uns in keine Schublade stecken oder stecken lassen. Wir versuchen zu klingen wie wir. Wie Love Sees No Color eben.
Mit welchen Bands würdet ihr euch auf keinen Fall vergleichen?
Stefan: Viele Leute, die unsere ersten Demos gehört haben, haben uns oft mit Angels & Airwaves, Blink oder sogar mit The Cure und Snow Patrol verglichen. Wir sehen zu diesen Bands eigentlich gar nicht so große Parallelen, auch wenn Punkrock oder melancholische Einflusse vorhanden sind.
Wo und wann habt ihr euren besten Gig gespielt?
Tristan: Schwer zu sagen, vermutlich war jeder der Gigs in der Frankfurter Batschkapp ein Highlight. Sowohl für uns, wie auch für die Leute, die uns schon mal live erlebt haben.
Wo und wann ging alles total schief?
Dave: Im Substage, Karlsruhe. Eigentlich ein sehr cooler Club, aber ausfallende Gitarrenverstärker und Tontechniker, die plötzlich Mikros oder auch Synthis fälschlicherweise runterdrehen, können die Stimmung schon sehr trüben.
Wann würdet ihr sagen "Wir haben es geschafft?"
Stefan: Es geht uns nicht darum „reich und berühmt“ zu werden. Klar, wär schön damit Geld zu verdienen und es zum Beruf zu machen. Aber wir wollen in erster Linie spielen, möglichst viel und hoffen, dass unsere Musik den Leuten da draußen gefällt. Das ist für uns das Wichtigste: Spaß an der Sache und anderen Leuten ein bisschen Musik zu geben, ohne im Proberaum zu versauern.
Auf welchen Internetplattformen seid ihr sonst noch vertreten? Welche nutzt ihr bevorzugt und warum?
Stefan: In der heutigen Zeit mit Web 2.0 und Social Media versuchen wir natürlich möglichst viele Kanäle abzudecken, um auch möglichst viele Leute zu erreichen. Bevorzugt nutzen wir Regioactive, MySpace, Facebook, Last.FM und Twitter. Und klar, eine eigene Website gibt es natürlich auch.