Bio/Info
DUCS Pressetext: Wir sind keine Enten…
Vor fünf Jahren tauften Christian Kretzschmar (Vocals/Gitarre) und die Schalk Brüder Sören (Drums) und Malte (Bass) ihre Jam Band auf den bizarren Namen Down Under City Surfers. Bis heute wollen die Jugendfreunde eventuelle Metaphern hinter dem Akronym DUCS nicht erläutern, sondern geben lediglich zu Protokoll, das sie weder vom fünften Kontinent stammen, keinen ornithologischen Entenfetisch zelebrieren und schon gar nicht urban surfen.
„Der Name war mir wichtig“, erinnert sich Leadsänger Christian, der bei der Bandgründung sechzehn Jahre jung war. Wir wollten nicht nur Musik machen, die uns antörnt, sondern suchten nach einer einzigartigen Identität, die sich natürlich auch in unserem perfekten Bandnamen wiederspiegeln sollte. Genau (...) Mehr anzeigendeshalb wurden wir zu den DUCS.
Trotz – oder vielleicht grade aus „dieser verpeilten Planlosigkeit“ – entwickelten sich die unstrukturierte Jams der ersten Sessions schnell zu echten Songs, wie „Old School“ und „Liar“, die sogar heute noch eindrucksvoll das Potential des Power Trios demonstrieren.
„Ich glaube nicht, dass wir je echte Vorbilder hatten“, erinnert sich Sören: „Auf unseren iPods tummeln sich zwar die üblichen Verdächtigen: Rage Against the Machine, Foo Fighters, Seether und Stained. Doch keiner von uns wollte je klingen wie eine andere Band.
Christians englische Texte verweigern plakative Patentrezepte für existentielle Probleme: „Natürlich thematisieren wir das kafkaeske Kreuzverhör an Fragen und Forderungen, das meiner Generation den Atem raubt: Wer bin ich? Wer oder was kann, oder soll aus mir noch werden? Gibt es ein Leben vor dem Tod? Kann ich liebens- und unterm Strich auch lebenswert leben?
Doch der an der amerikanischen Ostküste in New York und in Hannover aufgewachsene Sohn eines Berliners und einer New Yorkerin fühlt sich „als Gelegenheitslyriker selten arrogant genug Strategien zur Bewältigung der Sinnkrise unserer Gesellschaft zu simulieren. Befreiender ist es meine Hilflosigkeit ins Mikro zu schreien oder dieser penetranten Welt mit den 150 Watt meines Mesa Boogie Triple Rectifiers die Meinung zu geigen, während Sören und Malte fette Grooves unter meine Riffs legen. Die DUCS werden im kommenden Jahr kaum die Welt verändern, doch uns reicht es völlig unser Publikum aus ihrem Alltag zu reißen und für eine kurze Show mit ihnen abzugehen.
Protestieren oder predigen sollen andere“.
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