Bio/Info
Treffsicher und wortgewandt beschreibt Bischler in seinen Liedern das Gefühl der Überforderung in dieser schnelllebigen Zeit, den Mangel an Beständigkeit, den Wunsch einfach mal kurz still zu stehen – Dinge, die wir kennen, aber kaum noch wahrnehmen oder schnell wieder vergessen. Ironisch verbindet er die Wahrheit des Gefühls mit dem Humor der Beobachtung.
Mit seiner charmanten, authentischen Art und charakteristisch rauen Stimme zieht Bischler das Publikum immer wieder in seinen Bann. Seine musikalisch abwechslungsreichen Kompositionen sind eingängig und stimmungsvoll, egal ob er sie nach guter, alter Liedermacher-Tradition allein mit Gitarre, in Begleitung eines Pianisten oder mit Band (Geige, Schlagzeug, Bass, E-Gitarre) vorträgt.
Die »Pause«, Titel des Debütalbums vom September (...) Mehr anzeigen2010, ist Programm: Bischlers Lieder weben einen fliegenden Klangteppich, der uns für einen Moment von der Hektik des Alltags entführt. Es ist Musik, die mitnimmt, ohne sentimental oder gekünstelt zu wirken. Eine Gratwanderung, die nicht vielen gelingt.
Pressestimmen
»Gesanglich glänzt Bischler durch seine ungeheure Präsenz, egal, ob er die ganz leisen Töne bedient, die leidenschaftliche Rockröhre raushängen lässt, oder sein Markenzeichen, ein resignativ hingehauchtes „Ja“ pflegt. Und was er da singt, ist – Dankeschön! – endlich mal alles andere als die gängige emotionale Nabelschau.« (rou/LoFi-Lab 11/2010)
»Patrick Bischler ragt heraus aus dem großen Angebot an jungen Songwritern, und das nicht nur wegen seiner ausnahmslos guten, markanten Stimme, dank der er in puncto Wiedererkennungswert ganz vorne mitspielt. Auch seine Songs sind alles andere als ›billiger Pop‹.« (Markus Biedermann, regioactive.de, 20.9.2010)
»Es könnte so schön sein. So warm, durchdringend und sanft vibrierend klingt die Stimme Patrick Bischlers. Wären da nicht seine Texte, die so wahr und nah an der Realität sind, dass es fast weh tut. Seine Musik nimmt gefangen und reißt mit in die Tiefe des Gefühls. Ein Gefühl, das melancholisch ist und eben doch wunderschön - wie das Leben.« (Michaela Kuhn/Tango 09/2010)
»Der Darmstädter Sänger und Songschreiber Patrick Bischler hat ein überaus feines Gespür für Sprache und Worte, mit denen er die Probleme der Menschen in der modernen Welt umschreibt. Seine erste CD kommt Anfang September heraus und wird sicherlich ein Stück zum ›Erwachsenwerden‹ mancher Menschen beitragen.« (Echo live! 08/2010)
»›Bischler mit Milch‹ verlassen die stereotypen Singer-/Songwriter-Muster, um sie zu einem Soundteppich aus Jazz, Rock, Alternative und Klassik neu zu verweben. Gepaart mit gesellschaftskritischen durchweg deutschen Texten voll Wortwitz und Leichtigkeit heben sie so das traditionelle Liedermachertum auf eine ganz neue Stufe.« (un!mut 04/2010)
»[...] beeindruckende Band, die gekonnt Singer-Songwritertum mit Rock und Geige kombiniert und dabei deutsche Texte zelebriert, die Herz und Verstand melancholisch umnebeln und gleichzeitig die Füße taktvoll wippen lassen. Ein Muss für alle Freunde der besonderen Konzertabende [...]« (daw/p-magazin 05/2010)
Weniger anzeigen
Diskographie
Interview
Wann und wie habt ihr angefangen gemeinsam zu musizieren?
Patrick fing Anfang 2008 an, als Solokünstler eigene Songs mit deutschen Texten zu schreiben und ganz nach Liedermacherart, schlicht mit Gitarre und Gesang öffentlich zu präsentieren. Eigentlich war das nur als eine Art Experiment gedacht, aber die Reaktionen waren so positiv, dass das Ganze schnell eine eigene Dynamik entwickelte.
Als Patrick dann im Sommer 2008 den Gitarristen Markus Schuh aus Koblenz kennenlernte, spielten diese in kürzester Zeit mehrere Konzerte zusammen. Im Laufe der Zeit kamen dann immer mehr Musiker dazu, die bei Liveauftritten mitwirkten. Aus diesen entwickelte sich ein harter Kern, der mittlerweile unter dem Namen "Milch" als Band fest etabliert ist. Dennoch spielt Patrick auch weiterhin viele Konzerte solo oder in Begleitung eines zweiten Gitarristen (Max, Schuh).
Was ist das Besondere / Eigene an eurer Musik?
In erster Linie die Verbindung von gehaltvollen Texten mit hörbarer, eingängiger und abwechslungsreicher Musik.
Das klingt banal, ist aber in unserer Musikkultur leider eher die Ausnahme.
Tatsächlich legt Patrick einen enormen Wert auf den sinnvollen Gehalt seiner Texte. Es geht darum, den Zuhörern recht alltägliche Dinge, die uns alle betreffen, vor Augen zu führen. Das Ganze ist natürlich schon recht gesellschaftskritisch, aber trotzdem sehr unkompliziert und nicht zu verkopft.
Gepaart mit einem in sich schlüssigen, durchdachten Stilmix aus Folk, Alternative, Jazz und Rock, entsteht so eine unverwechselbare Mischung aus Liedermacherkunst und billigem Pop.
Welche Liveclubs könnt ihr aus Musikersicht empfehlen? Warum?
Es gibt einen Haufen toller, sympathischer und schöner Locations.
Sehr empfehlenswert ist aus unserer Sicht v.a. das hoch3 in Griesheim, "Das Blumen" in Darmstadt oder das "StilBRUCH" in Frankfurt.
Wer sich auch vor niveauvollem, hochwertigem Programm nicht scheut, der sollte unbedingt mal das "Sapperlot-Theater" in Lorsch besuchen. Denn das ist tatsächlich die schönste Bühne Deutschlands!
Wo würdet ihr nie wieder auftreten? Warum?
Es gab schon ein paar miese Konzis. So Locations, wo man sich nicht wohl gefühlt hat, man sich mies oder unfair behandelt gefühlt hat oder so. Aber so richtig schlimm war das noch nie. Bisher sind wir immer im Guten auseinander gegegangen. Wir sind ja pflegeleicht und umgänglich, keine Rocker, die Fernseher aus dem Fenster schmeißen.
Wer ist euer prominentester Fan?
Gisbert zu Knyphausen und Nosie Katzman!
Auf welchen Fan wärt ihr so richtig stolz? Warum?
Da Gisbert zu Knyphausen ein großes Vorbild und Idol ist, gehts eigentlich kaum besser. Das ist schon eine enorme Ehre, dass ihm die Musik gefällt.
Da Patrick sich ja selbst eher in der Liedermacherecke sieht, wär es sicherlich auch ein großes Kompliment, altehrwürdige Vertreter dieser Sparte, wie z.B. Hannes Wader oder Tom Liwa für die Musik begeistern zu können.
Was sind eure Lieblingsbands?
Natürlich Gisbert zu Knyphausen, aber auch Bands wie Radiohead, Slut, Sigur Ros, oder Björk, Beck und Rio Reisser. Nicht zu vegessen, die wunderbare Dota (Die Kleingeldprinzessin).
Patrick ist aber auch ein großer Jazzliebhaber, v.a. Pat Metheny und die Jazz Pistols haben es ihm angetan.
Welche Alben betrachtet ihr als legendär?
Die "Dark side of the moon" von Pink Floyd;
"OK Computer" von Radiohead;
"Nevermind" von Nirvana;
"Are you expierenced" von Jimi Hendrix.
Der absolute Hammer ist aber "Die Dreigroschenoper" von Brecht/Weill.
Aus neuerer Sicht absolut revolutionär ist tatsächlich auch "Gisbert zu Knyphausen".
Welche Alben sehen nie das Innenleben eures CD-Players?
Ausser Volksmusik und Schlager muss der Player ziemlich viel ertragen.
Seid ihr ganz zufrieden mit eurem aktuellen Songmaterial? Arbeitet ihr an neuem? Was wird anders?
Das derzeitige Material ist von der Qualität her natürlich nicht befriedigend. Das meiste Zeugs ist schlechtes Homerecording, ein paar Sachen haben wir in aller Eile im Studio eingespielt, so als überbrückendes Demomaterial.
Dezeit sind wir dabei eine ordentliche CD zu produzieren, die dann irgendwann im nächsten jahr (2010) fertig werden wird.
Mit welchen Bands würdet ihr euch am ehesten in eine Schublade stecken lassen?
Gisbert zu Knyphausen oder auch mit Dota, der Kleingeldprinzessin. Mit Abstrichen auch mit Olli Schulz!
Mit welchen Bands würdet ihr euch auf keinen Fall vergleichen?
Mit Bob Marley!
Wo und mit wem würdet ihr am liebsten einmal auftreten?
Patrick hatte zwar schon die Ehre, aber dennoch liebend gerne wieder mit Gisbert zu Knyphausen!
Was war bislang euer größter Erfolg?
Ein Konzert mit Gisbert zu Knyphausen!
Wo und wann habt ihr euren besten Gig gespielt?
Auf dem hoch3 in Griesheim im Mai 2009!
Sehr, sehr geil und überwältigend war aber auch das Konzert im Sapperlot-Theater in Lorsch am 24.11.2009!
Wo und wann ging alles total schief?
Vor ca. einer Stunde hat sich Patrick bös den Fuß gestoßen und keinen Tabak im Haus gehabt um sich trösten!
Wann würdet ihr sagen "Wir haben es geschafft?"
Wenn wir Veranstaltern von Konzerten nicht mehr groß erklären müssen, dass wir eine Gage erwarten!
Wie ist eure Meinung zu BAckstage PRO? Was müsste eurer Meinung nach die ideale Plattform im Netz bieten?
Man muss zugeben , dass sich regioactive.de in den letzten Monaten sehr gut weiterentwickelt und absolut etabliert hat. Für Musiker wie uns, ist das im Vergleich zu anderen "Plätzen im Internet" eine wirklich sinnvolle Plattform.
Auf welchen Internetplattformen seid ihr sonst noch vertreten? Welche nutzt ihr bevorzugt und warum?
Natürlich "myspace", weil man da einfach nich drumrum kommt. Das war im übrigen auch unsere erste Seite im Internet und man muss sagen, dass das einen erheblichen Einfluss auf den Verlauf der ganzen Geschichte hatte. Eigentlich hatte Patrick da nur so just for fun ein paar selbst aufgenomme Songs online gestellt, dabei aber in kürzester Zeit ein unglaubliches Feedback erhalten und so kam der ganze Stein ins rollen.
Seit neuestem haben wir aber auch eine eigene Homepage, auf die wir mächtig stolz sind: www.bischlermusik.de
Vertreten sind wir auch auf "last.fm" und seit Ben in der Band ist auch auf "Facebook" und "Twitter".