Bio/Info
Awaiting Dawn - das ist hochkarätiger Metal in einer Mixtur, wie man ihn selten zu hören bekommt:
Auf der einen Seite druckvoll und powergeladen, auf der anderen Seite ruhig, nachdenklich und träumerisch - immer innovativ, voller Emotionen, Ehrlichkeit und zerreißender Melancholie.
Und das gekleidet in einen schnörkellosen Mantel virtuoser und progressiver Instrumentalarbeit mit einer gehörigen Portion Groove - ohne jede Spur von konstruierter Künstlichkeit.
Wie schon der poetische Bandname suggeriert, ist die Musik von Awaiting Dawn immer geprägt von einer gewissen Sehnsucht und emotionalen Verwirrungen, die - in lyrischen Songtexten umgesetzt - eine Atmosphäre erzeugt, die sich auf den Zuhörer überträgt.
Einprägsame, gefühlvolle Vocals zwischen introvertierter Sensibilität (...) Mehr anzeigenund extrovertierter Agressivität treffen auf komplexe und aussagekräftige Gitarrenparts mit melodisch-rasanten Soli und werden von ausgeklügelten, virtuosen Drums und groovigen Basslines untermauert.
Fette Sounds, interessante Voicings, Farben und filigrane Virtuosität an den Tasten erweitern den Sound dabei um eine zusätzliche Ebene.
Verschiedene Einflüsse aus Rock/Metal, klassischer Musik und Jazz, häufige Tempo- und Taktwechsel sowie die dynamischen Kontraste zeichnen den Stil aus, der sich hier mal rifflastig und dort wieder atmosphärisch-flächig gibt.
Dabei nehmen komplexe Instrumentalparts in den Songs eine ebenso wichtige Rolle ein wie die Vocals.
Von Anfang an hatte man professionelle Ansprüche an sich selbst und wollte gleichzeitig den Spaß an der Musik vermitteln.
Die Devise dabei: Musikalische Raffinesse und Innovation statt reduzierter Massentauglichkeit - spannende, dynamische Entwicklungen statt kurzer Songs auf gleichbleibendem Level.
Live bemühen sich die Fünf stets um eine mitreißende Bühnenperformance.
Allgemeine Zeitung, 09.11.2009:
"Den Konzertabend begann die Band "Awaiting Dawn" aus dem Binger Raum. Die vier Jungs wussten, wie man die Menge in Stimmung bringt. Die Formation bestach durch die Komplexität ihrer Songs. Ungeschminkte, schnörkellose Musik mit schnellen Drums, harten Bässen und kraftvollen Gitarrenparts zeichneten diese Gruppe aus.
Die einprägsame Stimme des Sängers Benjamin passte hervorragend zu dem treibenden Sound der Band, die wegen ihrer komplexen Struktur nicht in irgendwelche Musikstile einzuordnen ist."
Rock-N-Pop-Youngsters-Bandwettbewerb 2008:
"Den Anfang des Abends machte die Band "Awaiting Dawn" mit abwechslungsreichen Arrangements und einer virtuosen Technik. "Awaiting Dawn" spielte exakt, einfallsreich, progressiv, melodisch und musikalisch. Gerade Benjamin Reiter an der Gitarre beeindruckte auch die Jurymitglieder durch seinen druckvollen Gesang und seinen sauberen Licks."
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Bandmitglieder
Diskographie
Interview
Wann und wie habt ihr angefangen gemeinsam zu musizieren?
Die Band an sich ist eine Quasi-Weiterentwicklung einer ehemaligen Abiband.
Jeder von Awaiting Dawn hat früher in irgendeiner Formation schon Musik gemacht: Maik und Christoph (jetzt Ex-Sänger) spielten schon seit ihren ersten Versuchen zusammen, genauso wie Felix und Matthias, deren gemeinsame Banderfahrung sich mittlerweile schon auf über zehn Jahre beläuft.
Benjamin kam erst später als Gitarrist hinzu, löste aber dann Christoph als Leadsänger ab.
Was ist das Besondere / Eigene an eurer Musik?
Jeder von uns hat teilweise ganz unterschiedliche musikalische Vorlieben mitgebracht: Felix z.B. ist ein großer Fan von Death-, Black- und Thrashmetalbands, während der Rest hauptsächlich typische Progressive-Bands hört. Benjamin ist außerdem - im starken Kontrast zu seiner Vorliebe für progressive und alternative Rockmusik - eigentlich im Bereich der klassischen Musik zuhause und bringt durch sein Musikstudium fundierte Theoriekenntnisse mit, die dann mit ins Songwriting einfließen.
Dadurch ergab sich ein ganz eigener Stil, der mittlerweile zwar viele Elemente des progressiven Metals enthält, aber trotzdem für den "normalen" Zuhörer die nötige Eingängigkeit besitzt, um sich nicht mit der Flut an musikalischer Varietät und "Gefrickel" überfordert zu fühlen.
Gerade das wird teilweise an solchen musikalisch und technisch erhabenen Bands wie Dream Theater kritisiert. Wir wollen nicht nur ein Publikum erreichen, was ausschließlich selbst aus Musikern besteht, sondern auch denjenigen ansprechen, der vielleicht einfach nur gerne emotionelle und powergeladene Songs zum Mitsingen hört.
Unsere Songs sollen nicht möglichst "krass" wirken oder von oberflächlicher Virtuosität leben, sondern sie sollen eine Stimmung erzeugen (weswegen wir auch Wert auf lyrische Songtexte legen), die beim Zuhörer unter die Haut geht oder ihn zum Mitgehen bewegt. Wir wollen die Emotionalität, die wir selbst mit den Songs verbinden, auf den Zuhörer übertragen, damit er sich "angesprochen" fühlt.
Welche Liveclubs könnt ihr aus Musikersicht empfehlen? Warum?
Das ist schwer zu sagen, da man als Undergroundband heutzutage besonders im weniger urbanen Raum (wie in unserem Fall) nur sehr schwer an Auftritte kommt, und meistens nur unter einigermaßen unzumutbaren Bedingungen. Wir können aus Erfahrung sagen, dass überall dort, wo wir bisher gespielt haben, meistens die ganze Veranstaltung größtenteils selbst von den Bands organisiert werden musste, d.h. die Bands mussten eine PA organisieren, den Mischer mitbringen, und noch selbst für die Werbung sorgen. Je nach Location ist es dann auch noch Glücksache, nicht hinter der Kasse oder Theke sitzen zu müssen.
Unter'm Strich bedeutet das etliche Unkosten, keine oder nur eine verschwindend geringe Gage, jede Menge Stress und meistens nur mäßiger Zuspruch seitens des Publikums. Daher würden wir jede Location empfehlen, die den Bands in dieser Hinsicht entgegen kommt.
Etwa: Havanna Club Lautern, Dudelsack Bad Kreuznach, Kulturcafé Mainz.
Wo würdet ihr nie wieder auftreten? Warum?
Rock 'N' Wohlfahrt (Völklingen-Ludweiler):
Unfähige Organisatoren, gefälschte Ausschreibung auf regioactive, vor Ort aufgrund mangelhafter Planung hinsichtlich des Wetters alles ins Wasser gefallen und anschließend auf zwei Tagen Fahrtaufwand sowie einem größeren Betrag an Spritkosten ohne Entschädigung hängen geblieben.
Das hat damals alles getopt, was wir uns bisher so vorgestellt haben...
Auf welchen Fan wärt ihr so richtig stolz? Warum?
Prinzipiell finden wir es immer wieder erstaunlich, wie treu manche Fans einer Band sind. Man sieht doch des öfteren Leute, die auf jedem Konzert mit dabei sind, und wie selbstverständlich auch beim Auf- und Abbauen mithelfen um ihre Freunde zu unterstützen. Das ist absolut kein Normalfall:
Meistens sagen Dir auf einem Konzert hinterher etliche Leute, wie stark sie Deine Performance fanden, und trotzdem siehst Du diese Leute auf keinem der darauffolgenden Konzerte wieder...
Was sind eure Lieblingsbands?
Puh, so viele Vorbilder...
Ein paar:
Wolverine, Pain Of Salvation, Porcupine Tree, Dream Theater, Fates Warning, Symphony X, Meshuggah, In Flames, Iron Maiden, Tool, Hypocrisy, Nevermore, I, Immortal, Incubus, Korn, Red Hot Chili Peppers...
Welche Alben betrachtet ihr als legendär?
Images and Words (Dream Theater)
The Perfect Element I (Pain of Salvation)
Between Two Worlds (I)
Still (Wolverine)
Brave New World (Iron Maiden)
Lateralus (Tool)
Wish You Were Here (Pink Floyd)
Claveman (In Flames)
Metropolis Pt.2: Scenes From a Memory (Dream Theater)
Außerdem gibt es so viele einzigartig gute Scheiben alter Klassiker, wie Zeppelin, Pink Floyd, Yes, Black Sabbath, Deep Purple... diese Einflüsse kann niemand verleugnen ;)
Seid ihr ganz zufrieden mit eurem aktuellen Songmaterial? Arbeitet ihr an neuem? Was wird anders?
Ja, wir können durchaus zufrieden sein. Unsere Songs klingen immer anders, jeder Song hat eine andere Stimmung, eine andere rhythmische, melodische und harmonische Struktur.
Deswegen wäre es unsinnig, hier anzuführen, was sich verändern wird; Sicher ist jedenfalls eines: Nichts bleibt gleich!
Mit welchen Bands würdet ihr euch am ehesten in eine Schublade stecken lassen?
Wenn man versucht, sich selbst mit anderen Bands zu vergleichen oder "in eine Schublade" ein zu sortieren, dann kommt man erfahrungsgemäß schnell an den Punkt, wo man nur noch die Unterschiede zählt.
Sicherlich erinnern einige Parts möglicherweise an andere Bands, denn die haben uns schließlich auch beeinflusst.
Wir sehen uns weitestgehend einfach nur dem anspruchsvolleren Metal- bzw. Rockgenre zugehörig; bei den alten Bands wie Pink Floyd oder Led Zeppelin hat auch jeder nur von "Rock" gesprochen, obwohl die Bands genauso unterschiedlich klangen, wie heute auch.
In diesem Sinne wäre es wohl am schlauesten, bei unseren Vorbildern und Einflüssen nachzuschauen, wenn es um Vergleichbarkeit gehen soll.
Mit welchen Bands würdet ihr euch auf keinen Fall vergleichen?
Langweilige Mainstream-Bands, die alle gleich klingen, nur um der Masse zugefallen und keine Eigenständigkeit besitzen.
Üble Knüppelbands, bei denen es nur auf den "Krachfaktor" ankommt und weder in rhythmischer- noch (und ganz besonders) in harmonischer und melodischer Hinsicht etwas "Klingendes" zustande bringen.
Weiß der Teufel, warum heutzutage das Wort "Dynamik" bei so vielen ein Fremdwort geworden ist.
Und schließlich würden wir uns am wenigsten mit solchen Progressive-Bands vergleichen, bei denen es nur um reine technische Virtuosität geht und nicht um musikalische Tiefe.
Wo und mit wem würdet ihr am liebsten einmal auftreten?
Also hier in Deutschland äußerst gerne mal mit Vanden Plas oder Sylvan!
Abgesehen davon natürlich gerne mit den Bands, die schon bei "Lieblingsbands" erwähnt wurden.
Wo und wann habt ihr euren besten Gig gespielt?
03.07.2010 im Havanna Club Lautern.
Vollkommen fremdes Publikum - tosender Applaus, Headbanger und jede Menge Komplimente!
Wann würdet ihr sagen "Wir haben es geschafft?"
Ein eindeutiger Erfolg wäre es, wenn die Leute von selbst zu unseren Konzerten kämen, ohne das wir vorher überall unter unseren Bekannten Werbung machen müssten; wenn das Publikum selbst nach Konzerten von uns Ausschau hält, irgendjemand auf der Straße oder im Zug Musik von uns hört oder man uns auf Festivals oder Konzerte einlädt, ohne dass wir uns bewerben müssen, dann glaube ich, hätten wir es definitv "geschafft".
Wie ist eure Meinung zu BAckstage PRO? Was müsste eurer Meinung nach die ideale Plattform im Netz bieten?
Regioactive ist eine der wenigen unter tausenden Plattformen, die hält, was sie verspricht. Ständig gibt es neue Angebote, Supports, Aktualisierungen, Partnerangebote und so weiter; das ist wirklich eine willkommene Abwechslung zu der 1001. Email mit der Werbung für das ach so tolle neue Portal für Bands, wo man sich doch bitte eintragen soll, und wo man dann in der Masse untergeht, weil sich nur Bands eintragen, und die Seite niemand anschaut.
Auf welchen Internetplattformen seid ihr sonst noch vertreten? Welche nutzt ihr bevorzugt und warum?
Da haben wir glaube ich die Übersicht verloren...
Standardmäßig sind wir auch auf MySpace, obwohl wir an sich nicht gerade die größten Fans dieser Plattform sind. Der große Vorteil daran ist allerdings die leichte Kommunikation.